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Quick Answers

Was versteht man unter einer Betonschalung?
Eine Betonschalung ist die zeitweilige Gussform, in die Frischbeton eingebracht wird, bis er erhärtet ist und seine Form selbst trägt. Sie gibt dem Beton die Geometrie, nimmt den Frischbetondruck auf und bildet die Oberfläche ab. Nach dem Erhärten wird ausgeschalt; die meisten Schalungen werden danach wiederverwendet.
Welches Material eignet sich für die Betonschalung?
Verbreitet sind Brettschalung, filmbeschichtetes Sperrholz, Dreischichtplatten, Stahl und Kunststoff. Für die meisten Wand- und Deckenschalungen ist filmbeschichtetes Sperrholz die erste Wahl, weil es eine glatte, wasserabweisende Oberfläche mit hoher Wiederverwendung verbindet. Stahl und Kunststoff lohnen sich bei sehr hoher Wiederholungsrate.
Welche Plattenstärke braucht eine Betonschalung?
Die Stärke folgt der Stützweite und dem Betondruck. 18 mm ist der Standard für Wand- und Deckenschalung im Hochbau, 21 mm für höhere Stützweiten und Decken. 12 bis 15 mm bleiben leichten Schalungen mit geringer Spannweite vorbehalten.
Welche Verleimungsklasse ist für Sichtbeton nötig?
Für Sichtbeton und Dauerkontakt mit Frischbeton gehört eine phenolverleimte Platte der Klasse EN 636-3 (Klasse 3) in die Schalung. Melaminverleimte Platten erfüllen EN 636-2 (Klasse 2) und passen zu abgedeckter Schalung mit moderater Rotation. Entscheidend ist der Leim zwischen den Lagen, nicht der Film an der Oberfläche.